Osthessen erneut eine der sichersten Regionen Hessens
Polizeipräsident Michael Tegethoff stellte gemeinsam mit Kriminaldirektorin Kathi Klemann am heutigen Donnerstag die Zahlen der PKS vor. Zudem gab er im Rahmen der Pressekonferenz einen Ausblick auf zukünftige Schwerpunktsetzungen.
Das Straftatenaufkommen ist weiterhin rückläufig und um mehr als 500 Taten gefallen (18.961 auf 18.435). Die Häufigkeitszahl liegt mit 4.182 Straftaten pro 100.000 Einwohnern deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 6.002 und zeigt damit eindrucksvoll, dass sich die Menschen ist Osthessen sicher fühlen können. Auch die Aufklärungsquote von 67,5% liegt auf einem konstant hohen Niveau. Das osthessische Präsidium ist damit auch in diesem Jahr Spitzenreiter in Hessen!
Herr Tegethoff bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Polizeipräsidiums Osthessen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit und hob hervor, dass durch das gemeinsame Wirken von Polizei und vielfältigen Netzwerkpartnern ein wichtiger Beitrag geleistet wird, unsere osthessische Region noch sicherer zu machen.
In diesem Zuge bedankte sich der Polizeipräsident auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, die auch im vergangenen Jahr wieder durch ihr Zutun, das Zeigen von Zivilcourage und über die Eingabe von Hinweisen dazu beigetragen haben, dass mehr als zwei Drittel aller Straftaten in Osthessen aufgeklärt werden konnten.
Neben der Repression ist die Präventionsarbeit eine Schwerpunktaufgabe der hessischen Polizei. Jede im Vorfeld verhinderte Straftat bedarf keiner Ermittlungsbefassung und trägt so positiv zur Steigerung des Sicherheitsempfindens bei. Mit dem landesweiten Programm „Gemeinsam sicher in Hessen“ warten wir auch in Osthessen auf und führen zielgruppenorientierte Beratungen und Veranstaltungen durch. Mit dem Präventionsformat „Digital Native“ sprechen wir insbesondere Kinder und Jugendliche zum sicheren Umgang mit den Medien und dem Internet an.
Im Kontext der landesweiten Schwerpunktesetzungen wird es neben der Bekämpfung des Wohnungseinbruchs sowie des Linksextremismus in Osthessen in enger Abstimmung mit den Netzwerkpartnern Maßnahmen zur Eindämmung der Sozialkriminalität geben (u. a. Beteiligung an landesweiten Aktionstagen).
Darüber hinaus wird die Sicherheit im öffentlichen Raum weiterhin in den Fokus genommen und durch gezielte Maßnahmen begleitet. Hierzu zählen insbesondere die Innenstadtoffensiven und Waffenverbotszonen in Fulda sowie Bad Hersfeld.
Eine positive Botschaft konnte der Polizeipräsident noch in Bezug auf die Waffenverbotszonen verkünden: Von 2024 auf 2025 ist der Einsatz von Messern in den innerstädtischen Bereichen signifikant zurückgegangen. In Bad Hersfeld von 11 auf 3 Fälle (72%) und in Fulda von 24 auf 15 Fälle (37%).
Herr Tegethoff stellte abschließend heraus: